MINERALIEN NIEDERÖSTERREICH
Fundorte,Fundstellen
   
Mineralien vom Waldviertel Video
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Den farbenprächtigen Mineralien verdankt das Waldviertel die Bezeichnung "Kristallviertel".Das Waldviertel ist der Rest eines ehemaligen Hochgebirges. Durch die Erosion vieler Jahrmillionen liegt heute das Innere dieses Gebirges im Waldviertel an der Oberfläche. Besonders häufig treten Adern mit Quarzen (Siliziumoxyd) in verschiedenen Farbvariationen auf, wie klarer Bergkristall, trüber Milchquarz, bräunlicher Rauchquarz oder violetter Amethyst. Kulturgeschichtlich sind die Waldviertler Quarze von großer Bedeutung, da sie seit Jahrhunderten den wichtigsten Rohstoff für die regionale Glasindstrie darstellen.

Rauchquarzstufe von Wolfsbach bei Heinrichsreith im Waldviertel Niederösterreich VP € 30.-
Der Waldviertler Amethyst
In den Kristallklüften von Maissau finden wir verschieden gefärbte Quarze. Die violette bis blaue Farbe des Quarzes wird durch Störungen (Verunreinigungen) im Bergkristallgitter erzeugt. Diese Farbvariante wird als Amethyst bezeichnet. Beim Maissauer Vorkommen mit seiner typischen Farbbänderung (weißer Quarz, brauner Rauchquarz und violetter Amethyst) sind die Kristalle miteinander verwachsen, nur die Spitzen der Kristalle sind als Kristallkappen ausgebildet.
Das Tor des Waldviertels sind die Orte Maissau und Eggenburg.Der Maissauer Amethyst gehört zur Sonderform der `Bänderamethyste`.Tatsache ist, daß es sich um eine weltweit recht seltene Spielart handelt, die aber erfreulicherweise ausgerechnet im Waldviertel an mehreren Stellen auftritt.


Der historisch bedeutendste Amethystquarz-Gang im Waldviertel ist aber jener von EGGENBURG. Er lieferte schon vor etwa 300 Jahren schönes Material, das zu Schmuck und Tabaksdosen verarbeitet wurde. Eindrucksvolle Exponate verarbeiteten Eggenburger Amethysts befinden sich im naturhistorischen Museum Wien.
Steinbruch Hengl in Limberg bei Maissau
Nordöstlich von Maissau liegt der große Steinbruch Hengl westlich Limberg. Moravischer Maissauer Granit der Thayagruppe wird dort im Steinbruch im Gänsgraben westlich Limberg gebrochen. Vorherrschend ist dort ein mittelkörniger Granit mit roten Kalifeldspäten, Quarz, Plagioklas und Biotit. Bisweilen sind Scher-und Kluftflächen zu beobachten. Chlorit (Klinochlor-Sheridanit), kleine Quarzkristalle und als Seltenheit rotbraune, maximal 2-3mm große, dipyramidale Anataskristalle (siehe Fotos unten) werden gefunden.
       
Dobersberg Waldkirchen
Die Felder rechts der Strasse zwischen Dobersberg und Waldkirchen sind Fundgebiet der Dobersberger Dendritenopale. Am fündigsten ist man nach dem Winter bevor die Felder bestellt werden sowie nach starken Regenfällen. Die Erlaubnis der Bauern vorrausgesetzt gibt es auch heute noch interessante Fundmöglichkeiten. Sprunglose Chalcedon und Opalstücke mit schön gezeichneten Dendritenbildungen wenn auch selten zu finden heuzutage, stellen ein ausgezeichnetes Rohmaterial für Schleifzwecke dar und zB.Cabochons aus dem Dobersberger Opal erweisen sich als reizvolle und nicht alltägliche Schmucksteine.


Geologie
Ultrabasitkörper (Olivinfelsscholle) eingebettet in Gföhler Gneisen und Amphiboliten und intensive Verwitterungsvorgänge verursachten eine Umwandlung der Peridote in serpentingesteine und führten zur Bildung von chalcedon-und opaldurchtränkten Lagen.
Brunn-Dobersberg
Man fährt über Waidhofen an der Thaya nach Dobersberg, dann weiter Richtung Waldkirchen, an der Kreuzung wo es rechts nach Waldkirchen geht fährt man links ab Richtung Reibers und weiter in die kleine Ortschaft Brunn. Die Äcker nördlich und südwestlich von Brunn lieferten in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Funde von Rauchquarzen var. Morion (schwarzer Rauchquarz), sowie Mikroklin, Albit, Apatit, Beryll und Anatas, allerdings sind die Fundchancen auf große Rauchquarze heutzutage schon sehr sehr selten. Besonderes Augenmerk gilt den Pegmatitblöcken die vereinzelt am Ackerrand und im angrenzenden Wald zu finden sind, in denen wenn auch selten dunkle Quarzeinschlüsse und manchmal eben auch kristallisiert in Form von Rauchquarzen eingebunden sind.
Heinrichsreith Wolfsbach
Wenige Kilometer östlich von Drosendorf liegt die kleine Ortschaft Heinrichsreith. Auf einem großen Acker ungefähr 500m östlich des Ortes findet man lose Milchquarze, Bergkristalle und mit etwas Glück Rauchquarze teils lose oder auch in Pegmatit. Dieses Vorkommen liegt in der geologischen Karte veröffentlicht annähernd im Grenzbereich zwischen hybriden Gföhler Gneisen und Amphiboliten. Die günstigste Sammelzeit ist Spätherbst oder Frühjahr.
Südlich von Heinrichsreith liegt die kleine Ortschaft Wolfsbach. Ungefähr 500m südlich der Ortschaft befinden sich quarzführende Felder in denen man kleine, helle Rauchquarze finden kann. Die offensichtlich aus Pegmatitgängen stammenden Kristalle sind leider oftmals gebrochen oder abgerollt. Als Rarität treten mitunter Einschlüsse von Turmalin-bzw. Rutilnadeln auf. Ohne Erlaubnis des Feldeigentümers bzw.Bauern ist dort ein suchen verboten.

 
Mineralienfundstelle Amstall in Niederösterreich
Die kleine Ortschaft Amstall liegt an der Straße Mühldorf-Wegscheid-Elsenreith ca.7km WNW von Spitz an der Donau. Das alte Werksgebäude stand noch bis Sommer 2014 und wurde dann restlos entfernt. Am Höhenrücken des Trandorfer Weinberges sind mächtige Graphitzüge aufgeschlossen die zahlreiche Mineralien enthalten wie spindelförmige bis 2cm und mehr große violette Korunde, schöne würfelige Pyrite, vereinzelt graubrauner Xenotim sowie dunkelgrüner Monazit, Albit-Olioklas od.Plagioklas genannt.

Pyrit aus Amstall
  Im Mai 2017 besuchten wir wieder die Korundfundstelle im ehemaligen Graphitbergbaugebiet Amstall am Weinberg und fanden neben einigen Korunden auch Pyrit und grünen Vanadium-Muskovit:
 
 
 
   
 
Gutenbrunn Quarzsteinbruch
Bis vor 15 Jahren konnten dort noch nette Bergkristallstufen mit feinnadeligen Kristallen gefunden werden. Jetzt dient dieser Steinbruch als Schießstätte und Funde können kaum mehr getätigt werden.

 
Steinbruch Loja bei Ybbs-Persenbeug an der Donau
Nordöstlich von Ybbs-Persenbeug beginnt ein enger Taleinschnitt, die `Loja` genannt. Taleinwärts, links und rechts der ansteigenden Privat-Zufahrtsstraße liegen drei große Steinbrüche der Hartsteinwerke AG. Südwestlich bis nordöstlich sind Paragneise, Amphibolite und Silikat-Marmore neben graphitführende Lagen. In dieser Serie intrudierten kersantitische und dioritporphyritische Gänge, die an den Marmoren eine bemerkenswerte Kontaktmineralisation bewirkten. An kontaktmetamorphen Bildungen sind zu nennen: Wollastonit (siehe Fotos von meinen Fundstücken unten) in strahlig-faserigen Aggregaten, Grossular (siehe Fotos unten) honigfarben, Diopsid, Tremolit, Skapolith und Sillimanit. Nicht selten findet sich rosa gefärbter Mn-Zoisit `Thulit` (siehe Fotos unten). Unveränderte Marmore führen Graphit, Phlogopit und Pyrit (siehe Fotos unten). Ferner sind zahlreich Calcite zu finden, überzogen mit kleinen Quarzen oder Pyrit.An sammlerisch interessantem Material kann am ehesten Thulit und Wollastonit mit Granat-Grossular erwartet werden.
Wir konnten im Frühjahr und Herbst 2014 einige Sammelstücke darunter eben auch Wollastonit,Grossular und Thulit finden.
Thullit
 
Die nöchlinger Quarze sind ein absoluter Klassiker unter Mineraliensammler. Die Quarzfundstelle in Nöchling an der Donau existiert seit gut 25 Jahren nicht mehr.
       
 
Mitterbachgraben bei Gurhof
Über St.Pölten fährt man in nordöstlicher Richtung auf der Bundesstraße L5122 durch den Dunkelsteiner Wald durch Gansbach und gelangt nach Gurhof zum Mitterbachgraben. Dort findet man Pyrop-Serpentinite eingeschaltet in Granulit. Besonders zu beachten sind Wegböschungen, an denen zum Teil anstehendes Gestein freiliegt.
 
Mieslingtal bei Spitz an der Donau in der Wachau
Über die S33 von Wien kommend fährt man in die Wachau bis zum Ortsanfang von Spitz an der Donau. Am Ortsanfang zweigt eine Straße rechts ab zum Gasthaus Mariandl von dort aus das Mieslingtal rechts abzweigt.
Die zu Beginn noch asphaltierte Strasse führt dann nach ca.1km immer enger werdend bis zur Windeckbergstrasse die links abzweigt und als Forststrasse beschildert ist. Man parkt am besten dort vor dem Schild und geht die Forststraße bis zur ersten Biegung,dann gerade weiter auf einem immer steiler werdenden Waldweg bis zur Fundstelle auf der rechten Seite auf einem steilen Hang im Wald. Die dort herumliegenden Pegmatitbrocken führen reichlich Turmaline `Schörl` die leider nur selten schön auskristallisiert und meistens gebrochen sind sowie Granatkristalle bis maximal Haselnußgröße.
   
 
Maria Laach und Nonnersdorf am Jauerling
Die Bergkristallfundstelle in Maria Laach existiert seit gut 15 Jahren nicht mehr, da dort eine Häusersiedlung gebaut wurde. Die Quarzfundstelle bei Nonnersdorf nähe Maria Laach befindet sich im Wald und das Graben dort ist mittlerweile verboten.


 
Der Doppelbachgraben in Maiersch
Der Zugang zum Doppelbachgraben kann entweder vom Kamptal her oder über Maiersch (3km SO von Gars am Kamp) erfolgen.
Metamorphite des Moldanubikums wie Buchberger Gabbro-Dioritgneis-stöcke neben Paragneise und Glimmerschiefer sind dort anzutreffen. In einem Seitengraben der sich nach Norden hinaufzieht ist ein Turmalin-Pegmatit aufgeschlossen der eingewachsene bis maximal 25cm lange Nagelturmaline auch `Schörl` genannt enthält. Leider sind die jetzt anzutreffenden Turmaline meistens gebrochen oder ausgewaschen. In einem weiteren Seitengraben steht ein granatreiches Kontaktgestein am Rande des Dioritgneises an. Zahlreiche nußgrosse Granatkristalle enthält ein gneisartiges Gestein. Ein tonnenschwerer Gneisfels erhielt die Bezeichnung Warzenstein und wurde Naturdenkmal.
Ich besuchte den Doppelbachgraben im Juli 2017 das letzte mal.
  Die Hessonith Fundstelle nähe Maiersch
     
 
Die Königsalm bei Senftenberg Gemeinde Gföhl
Wenige Kilometer nach Senftenberg von Krems kommend gabelt sich die Strasse, links Weiterfahrt nach Meisling, rechts Abzweigung nach Gföhl. In dieser Gabelung war früher das Wirtshaus `Zur Königsalm`. 400 m entlang der Strasse zurück beginnt in unmittelbarer Nähe der Ortstafel Senftenbergeramt ein bergaufführender Weg in den Brunngraben. Schon nach ca.50 m erkennt man linker Hand eine verwachsene Halde vom ehemaligen kleinen Steinbruch. Der Steinbruch wurde für kurze Zeit 1923-1924 betrieben und lieferte Feldspat für keramische Zwecke. Der gesteinsführende Pegmatit der Königsalm gehört zu den bekanntesten Mineralfundstellen Niederösterreichs. Während der Betriebszeit und Jahrzehnte später noch lieferte dieser Steinbruch eine Reihe ausgezeichneter Stufen von Rauchquarzkristallen bis 24cm und einem Gewicht von 8,15 kp.von denen einige im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt sind. Weiters wurden dort Mikroklinkristalle, Albitxx, Muskovit,haselnußgroße Granate var.Almandin-Spessartin, bleistiftstarke eingewachsene Apatitkristalle und als Seltenheit Columbit gefunden. Häufig und auch heute noch anzutreffen sind schwarze Turmaline `Schörl` bis 17x8cm Größe die in Hohlräumen auftreten, oftmals eingewachsene, sich nach einem Ende zu verjüngende `Nagelturmaline`. An einer Stelle am rechten oberen Steinbruchteil fanden sich früher von Biotitlagen getrennte Quarz-Feldspat-Zwickel, sowie 1cm große Xenotimxx,flächenreiche deutlich rotbraungefarbene Monazite und selten weißgraue bis braune Zirkon Nadeln und schlußendlich nadelige Zoisite und Ilmenite. Auch Schriftgranit und Rosenquarz wurden dort schon gefunden.
Wurden in den frühen 1970er Jahren noch durch ausdauernde Klopfarbeit einige Hohlräume mit Rauchquarzen freigelegt sind heute praktisch keine Chancen mehr gegeben zudem der Steinbruch in einem Quellschutzgebiet liegt, in Privatbesitz ist und praktisch der gesamte Steinbruch meterhoch zugeschüttet wurde.
Ich darf wieder darauf hinweisen daß man vor Betreten des Quellschutzgebietes um Erlaubnis beim Besitzer anfragen muß.

 
Das Kieselgel selbst ist farblos oder allenfalls schwach gefärbt. Farblose oder wasserklare Varietäten werden entsprechend als Glas- oder Milchopal bezeichnet.
Bläulich glänzende,durchsichtige Milchopale findet man auch bei uns im niederösterreichischen Waldviertel bei St.Leonhard im Hornerwald im Steindlgraben:
   
 
Grüne Opale zB.werden gelegentlich an verschiedenen Orten des Waldviertels angetroffen wie zB. im Steinbruch Dietmannsdorf an der Wild:
   
 
    Loiwein
    Die kleine Ortschaft Loiwein wird von Krems aus über den Gföhler Berg, bei Gföhl von der Bundesstraße abfahren und ca.10km nordwestlich von Gföhl erreicht. Aus der Umgebung des Ortes insbesondere südlich bzw.südwestlich von Loiwein sind seit mittlerweile mehr als 50Jahren zahlreiche Funde von Quarz-Bergkristallen bekannt, sodaß unmöglich all diese Vorkommen hier detailliert beschrieben werden können. Es handelt sich hierbei um Quarzgänge, gelegentlich auch Pegmatite, eingeschaltet in einer Serie von Paragneisen und Amphiboliten darunter zB. der Rehberger Amphibolit südöstlich von Loiwein. Ähnliche Quarzgänge wie in Loiwein finden sich wenige Kilometer südwestlich von Loiwein in der Ortschaft Felling. Auf Feldern nordöstlich von Felling sowie südwestlich der Ortschaft im Bereich des Latzenhofes sind Quarzgänge,gelegentliche Pegmatitvorkommen und Serpentinite. Auf den insgesamt 8 Feldern rund um Felling findet man vereinzelt Milchquarze und kleine wasserklare Bergkristalle. Die typischen Fellinger Quarze kennzeichnen sich mit einem betonten Kantenwachstum und einem zurückgesetzten, treppenartigen Aufbau der dazwischenliegenden Flächen.
    Mineraliensuchen in
  Loiwein Herrengraben im Oktober 2018:
     
  Loiwein im Juni 2017:
       
       
       
       
 
Lichtenau im Waldviertel
Von Krems über Gföhl kommt man auf der Kremser Bundesstraße nach Lichtenau. Dort gibt es einen Steinbruch südwestlich von Lichtenau. In jüngerer Zeit entdeckte man dort neue Mineralien wie Greenockit und Baileychlor.

  Oktober 2018
   
  Juni 2015
   
 
Zwillingsbildung bei Feldspäten
Feldspäte machen Zwillinge.  
Das bedeutet, daß zwei oder mehrere Kristalle eines Feldspates auf ganz bestimmte Weise miteinander verwachsen sind.  
Diese Zwillingsbildungen sind jeweils   typisch für Alkalifeldspat und Plagioklas .  
Das Erkennen der Zwillingsbildungen ist ein wichtiger Schlüssel zur Bestimmung der Feldspäte.
 
Alkalifeldspäte bilden Zwillinge, die aus zwei Hälften bestehen. Diese Zwillinge nennt man „Karlsbader Zwillinge". Der Name stammt vom Vorkommen Karlsbad in Böhmen (heute Karlova Vary, Tschechien), genauer von Hory bei Karlsbad. Bewegt man einen solchen Doppelkristall, so reflektieren seine beiden Hälften in verschiedenen Positionen. Es glänzt immer nur eine Hälfte des
Zwillings. Um die andere Hälfte spiegeln zu sehen, muß man den Stein drehen.
Bei uns im Waldviertel in Werschenschlag und dem Nachbarort Rastenberg findet man auf Feldern Durchkreuzungszwillinge nach dem Karlsbader Gesetz meist in losen Einzelkristallen.

Werschenschlag Mineralien
Der porphyrische Charakter des Rastenberger Granodiorits ist vorallem durch die grossen,dicktafeligen,idiomorphen Kalifeldspäte (Mikroklin bzw.Mikroklinperthit) gegeben. Hier finden sich häufig Durchdringungszwillinge nach dem Karlsbader Gesetz in Einzelfällen bis zu 12cm Durchmesser. Seltener dagegen sind quaderähnliche Einzelkristalle. Die Oberfläche herausgewitterter Kristalle ist teilweise mit Biotitschüppchen bedeckt.
  Im August 2016 besuchten wir die Fundstelle in Werschenschlag

Der Bergkristall
Reiner Quarz, der Bergkristall, tritt im Waldviertel in zahlreichen Spalten und Klüften auf. In Gutenbrunn zB. wurde er zur Kristallglaserzeugung gewonnen.
     

Granat var.Almandin von Stockern bei Maria Dreieichen Bezirk Horn
In einem gneisartigen Gestein finden sich die bis zu nußgroße, mit Glimmer durchsetzte Granatkristalle.
 
Die Achate von Langschwarza
In den Feldern rund um Langschwarza findet man gebänderte Quarze sogenannte Jaspachate deren genaue Herkunft leider noch nicht bekannt ist.
     
  Die Pegmatite führen an zahlreichen Stellen im Waldviertel interessante Kristalle wie Schörl,Granat,Epidot und blauer Apatit
Die Fundstelle Bengelbach: Man fährt von Spitz an der Donau über Mühldorf Richtung Himberg. Etwa auf halben Weg zwischen Mühldorf und Himberg biegt rechts eine Strasse durch den Wald nach Bengelbach ab. Nach dem Anwesen(Bauernhöfe) in etwa 200 Meter Entfernung gabelt sich der Güterweg und kurz danach befindet sich auf der linken Seite die Pegmatitfundstelle. Turmaline ` Schörl`und Granat sind im Pegmatit zu finden.
   

 

 

 

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