Mineralien vom Waldviertel Niederösterreich

Waldviertel Kristallviertel

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Mineralien
Seltene Mineralien  

 

Der bläulich-weiss schimmernde Milchopal findet sich im Hornerwald nähe St.Leonhard im sogenannten Steindlgraben:

 

Die farbenprächtigen verschiedenen Gesteine, Mineralien und Kristalle verdankt das Waldviertel die Bezeichnung `Kristallviertel`. Das alte Klischee `Im Flachland findet man keine Mineralien und Kristalle` stimmt nicht!

 

Seit 40 Jahren bin ich als begeisterter Sammler von Mineralien, Kristallen und Edelsteinen in Österreich vorwiegend im Niederösterreichischen Waldviertel unterwegs.

Ich hab Euch unten eine detaillierte Karte von Googlemap reingestellt, wo Ihr interessante Fundorte von Mineralien im Waldviertel heraussuchen könnt.
Viel Spaß und `Glückauf` beim Mineralien und Kristalle suchen wünscht Euch Wolfgang.
Rauchquarz Felderfunde im März 2017 südlich von Wolfsbach im Waldviertel

 

Die Königsalm bei Senftenberg Gemeinde Gföhl
Wenige Kilometer nach Senftenberg von Krems kommend gabelt sich die Strasse, links Weiterfahrt nach Meisling, rechts Abzweigung nach Gföhl. In dieser Gabelung war früher das Wirtshaus `Zur Königsalm`. 400 m entlang der Strasse zurück beginnt in unmittelbarer Nähe der Ortstafel Senftenbergeramt ein bergaufführender Weg in den Brunngraben. Schon nach ca.50 m erkennt man linker Hand eine verwachsene Halde vom ehemaligen kleinen Steinbruch. Der Steinbruch wurde für kurze Zeit 1923-1924 betrieben und lieferte Feldspat für keramische Zwecke. Der gesteinsführende Pegmatit der Königsalm gehört zu den bekanntesten Mineralfundstellen Niederösterreichs. Während der Betriebszeit und Jahrzehnte später noch lieferte dieser Steinbruch eine Reihe ausgezeichneter Stufen von Rauchquarzkristallen bis 24cm und einem Gewicht von 8,15 kp.von denen einige im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt sind. Weiters wurden dort Mikroklinkristalle, Albitxx, Muskovit,haselnußgroße Granate var.Almandin-Spessartin, bleistiftstarke eingewachsene Apatitkristalle und als Seltenheit Columbit gefunden. Häufig und auch heute noch anzutreffen sind schwarze Turmaline `Schörl` bis 17x8cm Größe die in Hohlräumen auftreten, oftmals eingewachsene, sich nach einem Ende zu verjüngende `Nagelturmaline`. An einer Stelle am rechten oberen Steinbruchteil fanden sich früher von Biotitlagen getrennte Quarz-Feldspat-Zwickel, sowie 1cm große Xenotimxx,flächenreiche deutlich rotbraungefarbene Monazite und selten weißgraue bis braune Zirkon Nadeln und schlußendlich nadelige Zoisite und Ilmenite. Auch Schriftgranit und Rosenquarz wurden dort schon gefunden.
Wurden in den frühen 1970er Jahren noch durch ausdauernde Klopfarbeit einige Hohlräume mit Rauchquarzen freigelegt sind heute praktisch keine Chancen mehr gegeben zudem der Steinbruch in einem Quellschutzgebiet liegt, in Privatbesitz ist und praktisch der gesamte Steinbruch meterhoch zugeschüttet wurde.
Ich darf wieder darauf hinweisen daß man vor Betreten des Quellschutzgebietes um Erlaubnis beim Besitzer anfragen muß.

Rauchquarz von der Königsalm RESERVIERT!
   

 

An einem kalten aber schönen Herbsttag am 7.Oktober 2016 besuchte ich zuerst Dobersberg/Waldkirchen und anschließend Brunn bei Dobersberg

 

Die Opalführenden Felder in Waldkirchen Die Opalführenden Felder in Waldkirchen Die Opalführenden Felder in Waldkirchen Dendritenopal von Waldkirchen
Rötlicher Opal von Waldkirchen Rötlicher Opal von Waldkirchen Motorradausflug nach Waldkirchen Rötlicher Opal von Waldkirchen
Rauchquarz von Brunn Rauchquarz von Brunn Rauchquarz von Brunn Rauchquarz von Brunn
Rauchquarz von Brunn Rauchquarz von Brunn Der ehemalige Pongerhof bei Brunn Der ehemalige Pongerhof bei Brunn
Nähe der Rauchquarzfundstelle Nähe der Rauchquarzfundstelle Nähe der Rauchquarzfundstelle

 

Zwillingsbildung bei Feldspäten
Feldspäte machen Zwillinge.  
Das bedeutet, daß zwei oder mehrere Kristalle eines Feldspates auf ganz bestimmte Weise miteinander verwachsen sind.  
Diese Zwillingsbildungen sind jeweils   typisch für Alkalifeldspat und Plagioklas .  
Das Erkennen der Zwillingsbildungen ist ein wichtiger Schlüssel zur Bestimmung der Feldspäte
 
Alkalifeldspäte bilden Zwillinge, die aus zwei Hälften bestehen. Diese Zwillinge nennt man „Karlsbader Zwillinge". Der Name stammt vom Vorkommen Karlsbad in Böhmen (heute Karlova Vary, Tschechien), genauer von Hory bei Karlsbad. Bewegt man einen solchen Doppelkristall, so reflektieren seine beiden Hälften in verschiedenen Positionen. Es glänzt immer nur eine Hälfte des
Zwillings. Um die andere Hälfte spiegeln zu sehen, muß man den Stein drehen.
Bei uns im Waldviertel in Werschenschlag und dem Nachbarort Rastenberg findet man auf Feldern Durchkreuzungszwillinge nach dem Karlsbader Gesetz meist in losen Einzelkristallen.

 

Werschenschlag Mineralien
Der porphyrische Charakter des Rastenberger Granodiorits ist vorallem durch die grossen,dicktafeligen,idiomorphen Kalifeldspäte (Mikroklin bzw.Mikroklinperthit) gegeben. Hier finden sich häufig Durchdringungszwillinge nach dem Karlsbader Gesetz in Einzelfällen bis zu 12cm Durchmesser. Seltener dagegen sind quaderähnliche Einzelkristalle. Die Oberfläche herausgewitterter Kristalle ist teilweise mit Biotitschüppchen bedeckt.

 

Im August 2016 besuchten wir die Fundstelle in Werschenschlag
Mineralien Sammlung 93 Stück vom Waldviertel aus Brunn,Dobersberg,Lichtenau,Loiwein,Felling,Bengelbach,Amstall,Loja,Limberg Stockern und Wanzenau zu verkaufen um EUR 249.- oder einzeln auf Anfrage 0664/547-9958 oder mineralien-jungwirth@gmx.at:
Die Königsalm nähe Senftenberg nördlich von Krems. Funde vom Juli 2016:
Königsalm 2014:

 

Das Waldviertel und seine Schätze

 

Den farbenprächtigen Mineralien verdankt das Waldviertel die Bezeichnung
"Kristallviertel".Das Waldviertel ist der Rest eines ehemaligen Hochgebirges. Durch die
Erosion vieler Jahrmillionen liegt heute das Innere dieses Gebirges im Waldviertel
an der Oberfläche. Besonders häufig treten Adern mit Quarzen (Siliziumoxyd) in
verschiedenen Farbvariationen auf, wie klarer Bergkristall, trüber Milchquarz,
bräunlicher Rauchquarz oder violetter Amethyst. Kulturgeschichtlich sind die
Waldviertler Quarze von großer Bedeutung, da sie seit Jahrhunderten den wichtigsten
Rohstoff für die regionale Glasindstrie darstellen.
Der Amethyst
In den Kristallklüften von Maissau finden wir verschieden gefärbte Quarze. Die violette
bis blaue Farbe des Quarzes wird durch Störungen (Verunreinigungen) im Bergkristallgitter erzeugt. Diese Farbvariante wird als Amethyst bezeichnet. Beim Maissauer
Vorkommen mit seiner typischen Farbbänderung (weißer Quarz, brauner Rauchquarz
und violetter Amethyst) sind die Kristalle miteinander verwachsen, nur die
Spitzen der Kristalle sind als Kristallkappen ausgebildet.
Amethyste von Maissau im Waldviertel zu verkaufen:
Der Bergkristall
Reiner Quarz, der Bergkristall, tritt im Waldviertel in zahlreichen Spalten und Klüften auf. In Gutenbrunn zB. wird er zur Kristallglaserzeugung gewonnen.
Bergkristalle vom Waldviertel zu verkaufen:

 

 
Der Granat
In einem gneisartigen Gestein finden sich die bis zu nußgroßen, mit Glimmer durchsetzten Granatkristalle.
Granatstufen aus Stockern bei Maria Dreiechen im Waldviertel zu verkaufen:

 

Der Rauchquarz
Die Rauchquarze von Brunn bei Dobersberg im nördlichen Waldviertel zB. stammen aus Pegmatitgängen im Eisgarner Granit.
Rauchquarze aus Brunn bei Dobersberg im nördlichen Waldviertel zu verkaufen:

 

 

 

Die farbenprächtigen Opale von Dobersberg-Waldkirchen, Dietmannsdorf an der Wild

 

 
       

 

Die Achate von Langschwarza

   
       
Die schwarzen Turmaline `Schörl` von Bengelbach bei Mühldorf und Steinbruch Emmersdorf an der Donau zu verkaufen:

 

   
       

 

 

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