Seltene Mineralien und Edelsteine aus aller Welt

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Ulexit
auch als Fernsehstein oder Televisionsstein bzw. TV-Stein bekannt, ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Borate (ehemals Carbonate, Nitrate und Borate) mit der Formel CaNa[B 5 O 6 (OH) 6 ]·5 H 2 O und ist damit chemisch gesehen ein wasserhaltiges Calcium - Natrium - Borat. Meist findet er sich in Form von faserigen Mineral-Aggregaten , baumwollähnlichen Knollen oder kompakten parallelfaserigen, traubigen Massen und Adernfüllungen . Je nach Ausbildungsform ist Ulexit farblos und durchsichtig (Einkristall) bis undurchsichtig weiß (kompakte Massen). Durch Verunreinigung mit Tonmineralen kann er zudem eine graue Farbe annehmen. In faseriger Ausbildung zeigt das Mineral einen seidenähnlichen Glanz auf den Oberflächen.

 

Sensationelle Neufunde 2016 von Lazulith von einer 30 Jahre nicht mehr existierenden Fundstelle in Krumbach in der Buckligen Welt in Niederösterreich bei mir zu kaufen:
   

 

Spektakuläre Neufunde 2015 von Fossilem Harz, Kopalin, Bernstein wurden von einer handvoll regionalen Sammlern in der Flyschzone des Wienerwaldes im Bereich von Purkersdorf-Gablitz westlich von Wien getätigt.
Auch ich biete hier ein interessantes Belegstück zum Verkauf an:

 

ZEIRINGIT ist die blaufärbige Varietät des Minerals ARAGONIT. Er entsteht durch Sinterbildung bei Kupferlagerstätten. Winzige Einschlüße von AURICHALCIT verursachen die Blautöne. Fundort und gleichzeitig die TYPLOKALITÄT war der ehemalige SILBER - Bergbau in Oberzeiring in der Steiermark . Das ist ein ÄUßERST SELTENES Mineral und bei Sammlern sehr begehrt, da der Bergbau in Oberzeiring schon lange stillgelegt ist und die späteren ZEIRINGIT - Fundstellen , in Laurion/Griechenland und in Japan schon lange keine neuen Stücke mehr liefern.
   

 

Zeiringite aus Laurion in Griechenland zu verkaufen:
 
     
Mineralien vom ehemaligen historischen Magnesitbergbau in Oberdorf a.d.Laming Steiermark

Der Magnesit- und Talkbergbau von Oberdorf
Mineralienschätze

Geologisch handelt es sich um eine metasomatisch gebildetete Magnesitlagerstätte mit Talkhülle, in Kalken der Grauwackenzone gelegen.

Im Jahre 1855 wird über ein neues Vorkommen von Magnesit in der Steiermark berichtet. Am 10. Mai 1858 erteilt der Grundbesitzer Karl Rust an Herrn Polykarp Geldner das Recht zur Aufsuchung und Verwendung des auf diesem Gebiet vorkommenden Magnesits und Bitterspats.
Talkschiefer wird in höherer Temperatur hart, aber schmilzt nicht, gilt also als feuerfester Stein. Magnesit wird hingegen durch Feuer seiner Kohlensäure beraubt (100 Prozent reines Magnesit besteht zu 47,6 Prozent aus feuerbeständigem Magnesia und 52,4 Prozent Kohlensäure), wird geborsten und mürbe, verliert also die Eigenschaft der Festigkeit, ist also kein feuerfester Stein. Erst durch künstliche Weiterbehandlung (Zugabe von Ton) wird daraus ein feuerfester Stein.
1913 wird dann in den Mitteilungen der mineralogischen Abteilung des steiermärkischen Landesmuseums Graz über Funde von Schwerspat in der Magnesittalklagerstätte am Kaintaleck berichtet. Aus dem Text geht hervor, dass es sich dabei um die Lagerstätte Wiesergut handelt.
1919 wird dann von einem neuen Talklager auf der Hohenburg, ebenfalls im Kaintaleck, berichtet.
Als Mineralbestand der Lagerstätte Oberdorf können folgende Mineralien festgehalten werden:
DOLOMIT als Wandauskleidung in zahlreichen Hohlräumen und Klüften
KALKSPAT in Skalenoedern auf Dolomit
ARAGONIT in weißnadeligen Büscheln mit weißdurchsichtigen Talkblättchen und Quarz auf Dolomit
SCHWERSPAT: leider keine Neufunde mehr
BERGLEDER und BERGKORK (Paligorskit und Parasepiolit)
TALK an der Kontaktzone zwischen Magnesit und Hüllschiefer
PYRIT sowohl im Talk wie im Magnesit schwebend gebildet
CHALCEDON knollenförmig in Talk
APATIT als lang gestreckte Nadeln in Talk eingewachsen
COELESTIN
STRONTIANIT
In der Ausgabe "Lapis" Nr. 6 der Arge Graz wurde 1984 unter dem Titel "Fundstelle von Weltformat: Oberdorf an der Laming" über die herausragenden Funde berichtet. Dem Fundort soll auch hier seine Bedeutung beigemessen werden. Vor allem die Strontianit-Funde haben Oberdorf in der ganzen Welt bei den Mineraliensammlern berühmt gemacht. Die Sammler sind der einhelligen Meinung, dass es die schönsten Funde dieser Art hier gibt.

Bereits seit dem Jahre 1938 sind aus dieser Lagerstätte Strontianit-Kristalle bekannt. Man unterscheidet beim Strontianit vier Trachttypen:

  1. Kristalle mit säuligem Wuchs tafelige Kristalle Kristalle mit quarzähnlichem Wuchs
  2. nadelförmige Kristalle
Die meisten Oberdorfer Strontianite sind gelblich, gelborange, kräftig orangerot bis dunkelrotbraun gefärbt. Die Strontianite von Oberdorf sind nahezu ausschließlich verzwillingt, und zwar nach der Form von zyklischen Drillingen. Große Kristalle in säuliger Ausbildung können bis zu 10 cm Längserstreckung und 3 cm Durchmesser erreichen.
Von diesem ehemaligen Magnesitbergbau und den Lagerstätten Grube Wieser und Angerer dürfen keine Mineralien mehr gesammelt werden. Von einigen wenigen Sammlern werden noch Mineralien vom alten Bergbau in Oberdorf angeboten.
     
Mineralien Raritäten vom Erzberg in der Steiermark zu verkaufen:
   
 
   

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